03 June 2026

Wer in der EU und insbesondere in Österreich für IT-Sicherheit verantwortlich ist, stand lange vor einem strukturellen Problem: Beim Schwachstellen-Management war man fast vollständig von amerikanischen Datenbanken (wie der NVD) oder anderen internationalen Registries abhängig. Verzögerungen oder Ausfälle bei diesen Quellen stellten ein echtes Risiko für lokale Unternehmen dar.
Das ändert sich jetzt – und wir von NESTEC sind stolz darauf, Teil dieser Entwicklung zu sein. Durch unsere intensive und enge Zusammenarbeit mit dem Hersteller können wir heute verkünden: ManageEngine ist einer der ersten globalen IT-Hersteller, der die europäische Schwachstellen-Datenbank ENISA-EUVD nativ und fest in sein Produktportfolio verankert hat.
Erfahren Sie hier, warum dieses Update in ManageEngine Endpoint Central ein Meilenstein für Ihre Cybersicherheit ist und wie Sie sich dadurch ein massives Stück Unabhängigkeit zurückholen.
Bisher verließen sich IT-Abteilungen bei der Priorisierung von Sicherheitslücken fast blind auf US-amerikanische Vorgaben (wie CISA-US). Die ENISA-EUVD (European Union Vulnerability Database) ist die europäische Antwort darauf. Sie wird von der Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit verwaltet und bietet auf europäische Bedürfnisse zugeschnittene, hochaktuelle Security Advisories.
Dass ManageEngine diese Datenbank nun fest in Endpoint Central integriert hat, bietet europäischen und insbesondere österreichischen Kunden entscheidende Vorteile:
1. Europäische Datenhoheit & Unabhängigkeit: Sie machen sich unabhängig von den Veröffentlichungszyklen oder potenziellen Engpässen US-amerikanischer Behörden.
2. Relevanz für den heimischen Markt: Die Warnungen und Einstufungen der ENISA fokussieren sich auf Bedrohungslagen, die europäische Infrastrukturen betreffen.
3. NIS2-Compliance: Die Nutzung offizieller europäischer Quellen für das Vulnerability Management ist ein starkes Signal im Rahmen der neuen EU-Richtlinie für Netz- und Informationssicherheit (NIS2).
Security Advisories (Sicherheitsmeldungen) ordnen blanken Schwachstellen einen realen Bedrohungskontext zu. Sie zeigen, ob es bereits aktive Angriffe gibt und wie kritisch eine Lücke wirklich ist. ManageEngine Endpoint Central nimmt Ihnen die manuelle Recherche ab und korreliert Schwachstellen automatisch mit offiziellen Warnungen.
Dank des neuen Updates unterstützt das System nun ein breites, auf Europa ausgerichtetes Spektrum an Advisories, darunter:
Für Administratoren integriert sich dieses Feature nahtlos in den Alltag. Wenn Sie in der Konsole zu Bedrohungen → Schwachstellen navigieren, sehen Sie auf einen Blick die Spalte "Advisories".
Klicken Sie auf eine Schwachstelle, öffnet sich das Fenster Vulnerability Insights (Schwachstellen-Erkenntnisse). Unter den Advisory Details werden Ihnen ab sofort die Meldungen der ENISA-EUVD und anderer CERTs direkt angezeigt. Ein Klick auf die Referenzlinks führt Sie zur Originalquelle.
Diese Daten fließen zudem direkt in die Berechnung des Risk Scores in Endpoint Central ein. Das System bewertet dadurch europäische Bedrohungen präziser und zeigt Ihnen exakt an, welche Server oder Endgeräte in Ihrem Netzwerk sofort gepatcht werden müssen, um das Risiko zu minimieren.
Als Distributor haben wir den Bedarf nach mehr europäischer Unabhängigkeit früh erkannt und diesen Impuls in der Zusammenarbeit mit ManageEngine stark vorangetrieben. Dass ManageEngine als einer der ersten Hersteller diese Integration umgesetzt hat, beweist die Innovationskraft der Lösung.
Sie möchten das Schwachstellen-Management Ihres Unternehmens auf ein unabhängiges, europäisches Fundament stellen?
Wir von NESTEC unterstützen Sie dabei! Als Ihr erfahrener IT-Distributor in Österreich beraten wir Sie gerne zu ManageEngine Endpoint Central, helfen bei der Migration oder stellen Ihnen eine kostenlose Testumgebung zur Verfügung.
Machen Sie Ihre IT-Sicherheit unabhängig und fit für die Zukunft – mit NESTEC und ManageEngine.