29 January 2026

Der Handel in Österreich steht 2026 vor beispiellosen Herausforderungen. Die Digitalisierung ist abgeschlossen, doch mit ihr ist eine neue Ära der Kriminalität angebrochen. Am 22. Jänner 2026 fand in der Wiener Albert Hall der 6. Austrian Security Summit statt, das Flaggschiff-Event des Handelsverbands in Kooperation mit dem Bundesministerium für Inneres (BMI) und dem Bundeskriminalamt (BK).
Als Sponsor und Experten-Partner vor Ort hat nestec die Diskussionen um Cybersecurity, KI-gestützte Diebstahlprävention und Krisenmanagement aktiv mitgestaltet. In diesem Artikel analysieren wir die wichtigsten Takeaways des Gipfels und zeigen auf, wie Händler ihre Resilienz nachhaltig stärken können.
Mit über 250 hochkarätigen Gästen war der Sicherheitsgipfel 2026 prominenter besetzt denn je. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und BK-Direktor Andreas Holzer machten in ihren Keynotes deutlich: Sicherheit ist im Handel kein optionales "Add-on" mehr, sondern die Grundvoraussetzung für wirtschaftliches Überleben.
Der Tenor war klar: In einer Zeit, in der hybride Bedrohungen und Cyber-Attacken auf kritische Infrastrukturen zunehmen, muss der Handel seine Verteidigungsstrategien professionalisieren. Für uns bei nestec war dieser Gipfel die Bestätigung, dass die Vernetzung von physischer Sicherheit und digitaler Abwehr der einzige Weg nach vorne ist.
Eines der dominierenden Themen am Summit war die massive Zunahme von Cyber-Attacken auf Handelsunternehmen. Die Täter agieren 2026 hochgradig automatisiert.
Der Einzelhandel ist aufgrund seiner komplexen Lieferketten und der hohen Taktung von Transaktionen ein attraktives Ziel. Ein Stillstand der Kassen- oder Logistiksysteme für nur wenige Stunden kann Schäden in Millionenhöhe verursachen. BK-Direktor Andreas Holzer betonte, dass besonders Social Engineering und Deepfake-Angriffe auf die Administration von Handelsunternehmen zunehmen.
Auf dem Summit haben wir unsere Vision einer modernen IT-Sicherheitsarchitektur präsentiert. Zentraler Baustein ist der Zero Trust-Ansatz. Das bedeutet: Vertraue niemandem, verifiziere jeden.
Identitätsmanagement: Strenge Authentifizierung für jeden Zugriff auf das Warenwirtschaftssystem.
Segmentierung: Wenn ein Bereich infiziert wird, verhindert eine intelligente Segmentierung, dass der gesamte Betrieb (z.B. alle Filialen) lahmgelegt wird.
KI war das Schlagwort des Sicherheitsgipfels 2026. Doch während Angreifer KI nutzen, um Phishing-Mails perfekt zu formulieren, nutzen wir sie zur Verteidigung.
nestec setzt auf Predictive Security Solutions. Durch den Einsatz von Machine Learning können wir Datenströme in Echtzeit analysieren. Das System erkennt Anomalien, etwa ungewöhnliche Datenabflüsse um 3 Uhr morgens oder massenhafte Fehlversuche bei Logins in einer Filiale, und leitet automatisiert Gegenmaßnahmen ein.
Auch die physische Sicherheit in den Filialen profitiert. Moderne Kamerasysteme, kombiniert mit KI-Software, helfen dabei, verdächtige Verhaltensmuster auf der Verkaufsfläche zu identifizieren, ohne die Privatsphäre der Kunden durch biometrische Speicherung zu verletzen. Dies senkt die Inventurdifferenzen signifikant und entlastet das Personal vor Ort.
Ein großer Teil der Diskussionen in der Albert Hall drehte sich um die regulatorischen Anforderungen. Die NIS2-Richtlinie der EU nimmt viele mittlere und große Handelsunternehmen stärker in die Pflicht.
Unternehmen müssen nachweisen, dass sie angemessene Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben. nestec unterstützt Kunden dabei, diese Compliance-Hürden zu nehmen. Sicherheit ist hier nicht nur Schutz, sondern auch Rechtssicherheit. Wer die Richtlinien ignoriert, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern verliert im Ernstfall auch den Versicherungsschutz.
"Es ist nicht die Frage, ob man angegriffen wird, sondern wann," so ein häufig gehörtes Zitat auf dem Summit. Das Krisenmanagement war daher ein zentraler Schwerpunkt des Programms.
Ein robuster Notfallplan umfasst laut den Experten des Bundeskriminalamts und des Handelsverbands:
Als Sponsor des Austrian Security Summit 2026 fühlen wir uns verpflichtet, den österreichischen Handel aktiv zu schützen. Unser Beitrag beim Gipfel war mehr als nur eine Sponsoring-Präsenz – es war ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Österreich.
Der Sicherheitsgipfel 2026 hat gezeigt: In einer digitalisierten Welt ist Sicherheit das Fundament für Vertrauen. Kunden kaufen dort ein, wo sie ihre Daten und die Versorgungssicherheit gewahrt sehen.
Wir bedanken uns beim Handelsverband für die exzellente Organisation und bei allen Diskussionspartnern aus Politik und Wirtschaft für den wertvollen Austausch. Gemeinsam machen wir den Handel resilienter gegen die Bedrohungen von morgen.
Ist Ihr Unternehmen bereit für die Sicherheitsherausforderungen von morgen?Warten Sie nicht auf den Ernstfall. Lassen Sie uns gemeinsam analysieren, wie wir Ihre IT-Infrastruktur und Filialen resilienter machen können. Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Erstgespräch mit unseren Experten und profitieren Sie von der nestec-Expertise, die wir auch am Sicherheitsgipfel 2026 präsentiert haben.